Unebenheiten im geschotterten Bodenbelag, veraltete Bänke und kaputtes Mauerwerk. Um diese und weitere unschöne Merkmale zu beseitigen, erhält die Unkeler Rheinpromenade eine Verjüngungskur. Diese soll unter anderem eines zum Ziel haben: Barrierefreiheit.
Das Projekt, welches 2017 von der Entwicklungsagentur Unkel mit dem Bürgerworkshop „Wir gestalten unsere Promenade“ im Park des Christinenstiftes begonnen wurde, kommt nun in die Umsetzung. In mehreren Arbeitsgruppen hatte die Entwicklungsagentur die Wünsche, Ideen und Anforderungen aus der Bürgerschaft gesammelt und strukturiert. Die von der Stadt Unkel beauftragte Ingenieurgruppe SMS ließ den Gestaltungsvorschlag der bürgerschaftlichen Projektgruppe in ihre Planung einfließen. Nach erfolgter Freigabe der Planung durch den Stadtrat Unkel wurden die entsprechenden Bauleistungen zur Neugestaltung der Rheinpromenade öffentlich ausgeschrieben. Mehrere Firmen beteiligten sich an der elektronischen Submission am 19.11.2025 und gaben ein Angebot ab.
Danach unterbreitete die Firma Landschaftsbau Nickel GmbH aus Neuhäusel das wirtschaftlichste Gesamtangebot für die auszuführenden Bauleistungen. Unter Berücksichtigung des Abzuges für die Bauleistungen der BHAG (58.908,15 €) sowie der Bauleistungen für das Abwasserwerk (25.864,11 €) ergibt sich eine brutto Vergabesumme für die Stadt Unkel in Höhe von 1.217.715,80 €. Im genehmigtem Doppelhaushalt der Stadt Unkel stehen für 2025 noch Restmittel in Höhe von 1.092.855,10 € zu Verfügung. Bei einer Vergabesumme in Höhe von 1.217.715,80 € wurden die noch benötigten Mittel in Höhe von circa 124.860,70 € im 1. Nachtragshaushalt 2026 der Stadt Unkel bereitgestellt.
Über die finale Gestaltung und den Ablauf der Umbauarbeiten gemeinsam mit dem Ingenieurbüro SMS informierte unter anderem eine Informationsveranstaltung der Entwicklungsagentur im Februar. In dieser Woche soll der Spatenstich erfolgen.
Das Konzept zur Neugestaltung der Rheinpromenade finden Sie hier.

