Kunst auf der Schiene

    Rathaus der Kulturstadt bringt Kunst auf die Schiene. Treppenhaus-Galerie im Historischen Rathaus Unkel mit neuem ASP Galerieschienen-System für Kunstpräsentationen.

    Unkel. In der Verkehrslogistik muten die Willensbekundungen, mehr Güter auf die Schiene zu bringen eher halbherzig an, im Historischen Rathaus Unkel gibt es entsprechende Weichenstellungen zumindest auf künstlerischem Gleis.
    Vom Eingangsbereich führt der in neutralem Weiß gehaltene Schienenstrang aus Aluminium alle zwei Stockwerke des Treppenhauses hinauf und bietet namhaften Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke in ansprechender Form zu präsentieren. Auch die Ahnenriege der Bürgermeister im Eingangsfoyer hängt nun nicht mehr am seidenen Faden, sondern am stabilen ASP-Galerieschienensystem.

    „Bei den früheren Vorrichtungen ließen sich Unregelmäßigkeiten in der Darstellung gar nicht vermeiden. Das kann mit der neuen Vorrichtung nicht mehr passieren“, freut sich auch Stadtbürgermeister Gerhard Hausen.
    Zu verdanken hat die Stadt die passenden Rahmenbedingungen der Großzügigkeit der Mäzenin Gisela Bagel, von der die Elemente gespendet wurden.

    Für die Abbringung zeichnete der städtische Bauhof in Zusammenarbeit mit Jochen Seidel von der Unkeler Kulturwerkstatt verantwortlich. „Auch hier gestaltete sich die Zusammenarbeit gleichermaßen wirkungsvoll wie harmonisch“, lobte Jochen Seidel. Zurzeit ist der Unkeler Kulturschaffende und Veranstalter (Kunsttage Unkeler Höfe) mit einer Werkschau des Neo Pop-Art Künstlers Malte Sonnenfeld im Historischen Rathaus vertreten. Weitere Präsentationen namhafter Künstler sind in Planung.

    Bildunterzeile
    Stadtbürgermeister Gerhard Hausen freut sich über die Aufwertung der Treppenhaus-Galerie im historischen Rathaus Unkel, in der zurzeit Werke des Neo Pop-Art Künstlers Malte Sonnenfeld zu sehen sind. Für die Anbringung zeichnete Jochen Seidel in Zusammenarbeit mit dem städtischen Bau- und Betriebshof verantwortlich.
    Foto: Kulturstadt Unkel / Thomas Herschbach